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BTK-Team bei der Xletix Challenge in Kühtai Tirol
Die XLETHEN von links nach rechts: Unten Daniel Ladanyi, Patrizia Terranova, Josefine Brosig, Michaela Knoll, Bent Fürstberger: Oben Silviu Nemet, Sascha Kettenberger, Daniel Reydon, Philipp Wielander, Eduard Meier. (Bild: Sportograf)

Team

Dreck von den Haarspitzen bis zu den Zehen

Tirol. Kühtai. Samstagmorgen um 8 Uhr. Es herrscht eine Temperatur von 12 Grad. Am Start zehn BTKler mit der Devise: ein Team – ein Ziel. Fünf Stunden später haben sie es geschafft. Gemeinsam. Trotz schier unüberwindbarer Hindernisse, dreckigen Matschlöchern, steilsten Anstiegen und eiskaltem Wasser.

Bereits zum zweiten Mal stürzte sich ein Team der BTK freiwillig in die XLETIX CHALLENGE TIROL. Sie ist mit 850 Höhenmetern und Spitze 2020 Meter der höchste Hindernislauf der Welt. 7000 Sportler haben sich auf die 14,5 Kilometer lange Strecke gewagt. Jeder einzelne von ihnen brachte ein, was er konnte.

So auch die BTK, inklusive Ex-Mitarbeiter Sascha Kettenberger ganz vornedran. Eduard Meier stemmte als Stärkster zu einigen Gelegenheiten die kleine Prinzessin Patrizia Terranova und, wann immer nötig, Kollegen über Hindernisse. Silviu Nemet coachte jeden, der nicht mehr konnte oder zweifelte. Auch die Azubis bewiesen interessante Ansätzen: Bent Fürstberger redete sich ins Ziel, Philipp Wielander kämpfte sich wortlos durch, Daniel Reydon verließ sich auf sein Wissen, dagegen stürzte sich Daniel Ladanyi als Neuling in ein unbekanntes Abenteuer, ebenso die beiden Azubinen Michaela Knoll und Josefine Brosig, die sich blind verstanden.

Am schwersten war der Aufstieg zum Speichersee, mit Abstecher zum Gipfelkreuz. Ein kleines Extra geht immer, sagte Coach Nemet. Schier unüberwindlich, vor allem mit glitschigen nassen Schuhen, erschien allen die Slippery Slope, das absolute Highlight der Saison. Rutschiger Schlamm und eine 45° schräge Wand. Ein Team, ein Ziel! Kein Zweifel, irgendwie geht’s. Nicht aufgeben, auch nicht zum Schluss beim Hangeln, kurz vor dem Ziel, wenn fast nichts mehr geht. Das Team kam geschlossen im Ziel an. Alles geschafft, alles vergessen.

„Das unbeschreibliche Gefühl beim gemeinsamen Zieleinlauf… zusammen sind wir stark. Das ist das absolute Highlight. Jeder hilft jedem… es liegt eine ganz spezielle Magie in der Luft“, erzählt Nemet, der bei Xletix seine Grenzen ausloten und durchbrechen will. Was das mit seinem Job zu tun hat? Klare Antwort. „Jemanden um Hilfe zu bitten ist keine Schande. Auch in Stresssituationen schauen, ob jemand vielleicht Hilfe braucht. Auch bei der Arbeit ziehen wir für ein gutes Ergebnis alle an einem Strang.“

Wer genauer wissen will, welche Hindernisse BTKler überwinden können, hier geht’s lang zur Xletix Strecke, die das BTK-Team überwunden hat.

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