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Verkehrssicherheit

Immer wieder neu - tote Winkel am Lkw

Gelbschwarze Absperrbänder und ein grünweißer LKW - das Tote Winkel Training der BTK in Kooperation mit der Fahrschule Wimmer gehört zum festen Programm der Michael-Ende-Schule in Raubling.

„So einen kaufe ich mir mal, wenn ich groß bin!“, sagt einer der Schüler beim Anblick der Sattelzugmaschine mit Auflieger auf dem Parkplatz der Grundschule Raubling im Brustton der Überzeugung. Doch bis er auf den Fahrersitz darf, muss er erst noch durch die Theorie. Im schattenspendenden Pavillon lernt er bei Fahrlehrer Thomas Wimmer mit Flipchart, Stift und Bindfaden, wo die toten Winkel an dem großen Fahrzeug sind und auf was er achten muss. „Wenn ihr dem Fahrer in die Augen schauen könnt, dann sieht er euch auch“, mahnt der Verkehrsexperte mehrfach. Als Besitzer der Academy Fahrschule Wimmer hat er das Training initiiert und die BTK 2013 als Kooperationspartner mit ins Boot genommen. Bereits zum dritten Mal ist das Duo an der Grundschule in Raubling und das Training hat sich als fester Bestandteil für das Programm vor den großen Ferien etabliert. „Es ist für die Lehrer und Kinder immer beeindruckend, den Blickwinkel des Fahrers und die schiere Größe seines Fahrzeuges mit eigenen Augen zu erleben“, sagt der verantwortliche BTK-Mitarbeiter Albert Kraus. „Ich habe außerdem den Eindruck, dass das praktische Lernen sehr gut funktioniert.“ In Kleingruppen stellt er sich mit kleinen Schülergruppen längs am Lkw, vor dem Kühlergrill und schräg vor dem Fahrzeug auf. Mit Rückmeldungen von den Kindern im Fahrerhaus lässt er die Schüler erleben, wie viel Sicht eine A-Säule versperrt oder welchen Winkel der Fahrer vom Sitz aus einsehen kann. Mit dem Satz „Da sieht man, wie wenig man sieht“, quittierte ein Lehrer sein Erlebnis und war sich mit allen Kollegen einig: Das Training kann Leben retten. Die toten Winkel sind uns Erwachsenen und den Kindern viel zu wenig bewusst.






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