Zehn Jahre voller AHA-Momente

100 Viertklässler haben in einer Stunde viel über Sicherheit im Straßenverkehr gelernt. Seit zehn Jahren zeigen die BTK und Fahrschule Wimmer kurz vor den Sommerferien, wie gefährlich die toten Winkel am Lkw sein können.

Wie viele tote Winkel hat ein Lkw? Welcher Sichtbereich aus dem Lkw-Fahrerhaus ist bei toten Winkeln eingeschränkt? Auf welcher Seite sind überall tote Winkel? Warum ist der tote Winkel so gefährlich? Zu diesen und vielen anderen Fragen hat die BTK am 3. Juli 2024 mit dem jährlichen Sicherheitstraining erneut vier Klassen der Grundschule Raubling aufgeklärt. Am großen grünen Sattelzug der BTK markierten Flatterbänder die gefährlichen Stellen in der Praxis. In einem Pavillon klärte die Academy Fahrschule Wimmer Schülerinnen und Schüler zur Theorie auf. 

Den ganzen Morgen stellten sich Gruppen hinter und vor den Lkw, direkt neben die Beifahrertür und in den toten Winkel der A-Säule. Ein Kind nach dem anderen kletterte auf den Fahrersitz. Der Blick in den Rückspiegel und auf die Fahrbahn löste Aha-Momente aus, denn ganze Schulklassen verschwinden im toten Winkel. „Dieser Moment ist wertvoll“, meint Bojan Totic. „Die Erkenntnis, dass man im toten Winkel verschwindet, kann Leben retten. Die Aktion ist wichtig und  macht zudem viel Spaß.“

Die Flotte der BTK ist mit allen Assistenzsystemen, die die Sicherheit für Verkehrsteilnehmer erhöhen, ausgestattet. „Trotz aller Technologie bleibt ein Restrisiko“, warnt Albert Kraus, der bei der BTK unter anderem den Fuhrpark verantwortet und die Aktion seit vielen Jahren koordiniert. „Jahr für Jahr verblüffen wir mit dieser Aktion die Kinder der Grundschule Raubling. Wer die toten Winkel mit eigenen Augen vom Fahrersitz aus erlebt hat, ist achtsam.“