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Das Bild zeigt die Beteiligten von Fahrzeughersteller, Händler und Servicebetrieb mit Vertretern der BTK vor den Sattelzugmaschinen bei der Fahrzeugübergabe in Ulm.
Vier von 15 Fahrzeugen: Fahrzeugübergabe am 25. April 2018 in Ulm.
Bernhard Reichert mit den Herren Popp und Maier vor den Neufahrzeugen.

Umweltschutz

Leise und sauber mit LNG

Während die Politik von der E-Mobility beim Schwer-LKW träumt, macht sich die BTK mit Methan (Erd- und Biogas) auf den Weg. Das Rosenheimer Unternehmen stellt mit 15 Sattelzugmaschinen IVECO Stralis NP AS 440 S 40 T/P rund 10 Prozent des Fuhrparks auf Liquefied Natural Gas (LNG) um.

Die Übergabe der ersten vier Fahrzeuge war Ende April bei IVECO in Ulm. Weitere folgen in den kommenden Wochen. „Für uns sind die Sattelzugmaschinen mit LNG-Antrieb ein klares Bekenntnis für die Umwelt“, sagt Geschäftsführer Bernhard Reichert. Ihn überzeugt Methan als mobilen Energiespeicher. Je schwerer das Fahrzeug und je weiter die Strecke desto vorteilhafter ist das tiefkalte und verflüssigte Erdgas mit einem Gewicht von 380 kg für 1.600 km.

Die Flotte ist im leichten Fernverkehr unterwegs und ersetzt dieselbe Anzahl Diesel-Sattelzugmaschinen in der Leistungsklasse 410 PS. Bei 120.000 Kilometern Fahrleistung pro Fahrzeug und Jahr erspart dieser Umstieg der Umwelt insgesamt fast 2 Millionen Kilogramm CO2-Ausstoß in den nächsten fünf Jahren.

Mit dem klaren Bekenntnis zu LNG will die BTK mit ihrer Nachfrage den Bau einer öffentlichen LNG-Tankstelle in Nördlingen vorantreiben. Gemeinsam mit dem IVECO-Servicepartner Wellkawee aus Aalen garantiert sie dem zukünftigen Betreiber eine feste Abnahmemenge.

Die Fahrzeuge fahren im Radius von 250 Kilometern um Nördlingen in Bayern und Baden-Württemberg. Im „Leichten Fernverkehr“ sind 60 Prozent vorwiegend aus Wellpappe hergestellte Verpackungen für Verkauf oder Transport und 40 Prozent Hygienepapiere für Logistikzentren des Einzelhandels in der Region.

Link zur Berichterstattung bei der Südwestpresse

 

 

 

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