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Michaela Pichler, Veronika Sieber, Sarah Dohlen und Stefanie Erb (v. l. n. r.) mit den Schultüten von Patricia Zavacka, Michael Gruber und Markus Kefer, die am Azubi-Elternabend noch im Urlaub waren.
Franz Weiß begrüsst als Ausbildungsleiter 60 Gäste zum ersten Azubi-Elternabend.

Neustart

Azubi-Elternabend als familiärer Ausbildungsstart

“Je älter die Kinder werden, desto weniger kann man dabei sein“, bestätigt Martina Sieber, Mutter von Veronika, die Intention von Geschäftsführer Franz Weiß. Mit dem Azubi-Elternabend will er die Türen öffnen und einen Treffpunkt schaffen an dem sich Eltern, alte und neue Azubis, zukünftige Kollegen und viele andere Beteiligte begegnen. Der Auftakt war mit 60 Gästen ein voller Erfolg.

Veronika gehört zu den sieben Azubis die am 1. September starten. Sie hat die BTK an der Realschule Brannenburg kennengelernt und sich beworben. Ihre Mutter hat die Daumen gedrückt und beim Schnuppertag mitgefiebert – von außen. Für den Blick von innen besuchte sie mit Mann und kleiner Tochter am Mittwochabend den ersten Azubi-Elternabend.

Zur Begrüßung unterstrich Franz Weiß: „Rückhalt im Elternhaus gehören genauso wie besondere Stärken in Organisation und Kommunikation - eher als gute Schulnoten - zu den wesentlichen Voraussetzungen für eine gute Ausbildungszeit.“ Er weiß aus Erfahrung, dass ein vertrautes Zusammenspiel zwischen Azubi, Eltern, Schule und Betrieb den erfolgreichen Abschluss sichert.

Mit einer Übernahmequote von 90 Prozent baut er seit 15 Jahren die kaufmännische Belegschaft des Unternehmens aus. Worauf es dabei ankommt fasst Susanne Reiser zu Gast bei der BTK und Bildungsberaterin für kaufmännische Berufe der IHK Geschäftsstelle Rosenheim zusammen: „Mundpropaganda durch eine gute Ausbildung ist das A & O für gute Bewerbungen“,

Die Besucher lernten viel über das zweiwöchige gemeinsame Schulungsprogramm zum Start über den kontinuierlichen Betriebsunterricht bis zu den Abläufen in einer Spedition. In kurzen Vorträgen erzählten Azubis aus ihrem Alltag und von ihrer Berufswahl.

Vanessa Mica-Mamani (19) zum Beispiel schloss die Logistik als Berufswunsch aus, weil sie dachte, sie müsse auch Lkw fahren. Heute ist sie im dritten Lehrjahr und Teil eines Teams in der Abteilung Nationale Spedition. Begeistert erzählt sie den Gästen: „Jeder Tag ist anders. Es ist spannend! Wir Azubis bringen im Team mit erfahrenen Disponenten Ladungen und Lkw für unsere Kunden zusammen.“

Auch Franziska Seebacher (22) hat die Logistik mit der Ausbildung als spannendes Berufsfeld kennengelernt. Die letztjährige Absolventin beschreibt anschaulich, wie sie mit ihrem Team täglich 60 Ladungen Taschentücher, Toilettenpapier, Küchentücher oder Windeln pünktlich in die Supermärkte der ganzen Republik bringt.

„Die beteiligten Azubis zeigten in Vorträgen und Betriebsführungen, wie organisations- und kommunikationsstark wir Speditionskaufleute sind und die Gäste haben uns mit ihren interessierten Fragen bestätigt, dass die Logistik ein faszinierendes Geschäft ist“, freut sich Weiß. „Die Unternehmen aus Spedition und Logistik müssen die vielfältigen Ausbildungsberufe bekannter machen und ganz lebendig zeigen, wie spannend die Logistik sein kann“, bestätigt Andreas Hilden, selbst gelernter Speditionskaufmann mit über 30 Jahren Berufserfahrung und heute beim LBS - Landesverband Bayerischer Spediteure e. V. verantwortlich für die Akademie und den Bereich berufliche Bildung die Aktion.

Also: auf ein neues im nächsten Ausbildungsjahr!

Fakten rund um die Ausbildung bei der BTK

  • Seit 1999 Ausbildungsbetrieb für insgesamt 85 Absolventen mit einer Übernahmequote von 90 Prozent.
  • Von den 15 Azubis der allerersten drei Ausbildungsjahrgänge sind noch fünf im Unternehmen und vier auf Abteilungs- und Teamleiterebene.
  • Aktuell bildet die BTK acht Mädchen und vier Jungen im Alter von 16 bis 20 Jahren aus, wovon im Februar und Juli 2016 sieben Azubis die Ausbildung beenden.
  • Alle Azubis der BTK haben Abitur oder Mittlere Reife. Die Bewerber für den Ausbildungsstart 2015 hatten etwa zu 20 Prozent Abitur, 70 Prozent Mittlere Reife und 10 Prozent Mittelschulabschluss.
  • Fester Bestandteil ist wöchentlicher Betriebsunterricht mit ehemaliger Berufsschullehrerin und zwei Wochen Einführungsseminar.



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