Für bessere CO2-Bilanz im Flottenbetrieb

Jedes Jahr zehn Prozent mehr alternative Kraftstoffe. Für dieses Ziel setzt die BTK auf moderne Fahrzeugtechnologie und seit 2025 unter anderem konsequent auf den Einsatz von Bio-LNG.
Im August trafen fünf neue Sattelzugmaschinen ein. Sie ersetzen im Leasing-Turnus von drei Jahren bestehende Fahrzeuge. Die Wahl fiel auf Iveco. Betrieben werden die Fahrzeuge mit zertifiziertem Bio-LNG (Liquefied Natural Gas).
Bio-LNG ist die klimaneutrale Variante von LNG, hergestellt aus Biomethan statt aus herkömmlichem Erdgas. Wird es verbrannt, geht CO₂ in die Atmosphäre. Trotzdem ist das Flüssiggas nach EU-Regeln (RED II und ISO 14083) in der Umweltbilanz CO₂‑neutral.
Der Unterschied liegt im Kreislauf. Aus biologischen Abfällen, landwirtschaftlichen Reststoffen und Gülle gewonnen, setzt Bio-LNG Kohlenstoff frei, der ohnehin in der Atmosphäre zirkuliert. Im Gegensatz zum CO₂ aus fossilen Brennstoffen. Es gilt deshalb in der Umweltbilanz als neutral.
Vorteil: Wenn Betriebe Gülle lagern, entweicht Methan unkontrolliert. Ein Gas, das 28-fach klimaschädlicher ist als CO₂.Kontrolliert genutzt, in Form von Bio-LNG, schlägt es positiv zu Buche. Vom Bohrloch bis zum Rad (Well-to-Wheel), mit 0 g CO₂/km.
„Bio‑LNG ist ein Hebel, mit dem sich die Emissionen im Flottenbetrieb pragmatisch senken lassen. Mit Elektro-Antrieben und HVO wollen wir den Anteil der klimafreundlichen Kraftstoffe konsequent weiter steigern“, sagt Geschäftsführer Josef Heiß.









