An allen Rampen zuhause

Mit 65 Prozent aller Transportaufträge bedient die BTK den Großhandel. Im Markt für FMCG, Drogeriewaren und Non-Food überzeugt sie durch ausgeprägte Anpassungsfähigkeit.
„Unsere Kunden im Segment Handel sind deutschlandweit gut verteilt“, erklärt Franz Neuner, Leiter Geschäftsbereich Transportlogistik. „Langfristig werden wir uns für maximale Versorgungssicherheit noch breiter aufstellen.“ Die bedarfsgerechte Steuerung der Lkw-Kapazitäten ist dem Geschäftsbereichsleiter ein zentrales Anliegen. Um dies zu erreichen, richtet er die Strukturen in Netzwerken auf gut verteilte Lade- und Entladepunkte aus.
Die BTK fährt für Unternehmen, die Handelshäuser wie Edeka, Rewe, die Schwarz-Gruppe und Aldi beliefern. In deren Auftrag ist sie regelmäßig an den Drehscheiben des Großhandels unterwegs. Vor allem Verlader aus den Bereichen Drogerie und Lebensmittel, insbesondere Hersteller von Hygienepapieren, Trockenware und Getränken, zählen auf die BTK. Hinzu kommen Zulieferer für die Hersteller von Handelsprodukten, beispielsweise Verpackungshersteller.
Im Lebensmittelmarkt vereinen vier große Anbieter rund drei Viertel des 210-Milliarden-Umsatzes auf sich. Der Markt ist aktionsgetrieben. Absatzsteigerungen, sportliche Großereignisse wie Weltmeisterschaften oder Saisongeschäfte wechseln sich ab. Die BTK hat sich auf diese Anforderungen eingestellt und ist damit erfolgreich. Kurze Entscheidungsprozesse, schnelles Handeln und eine verlässliche Zusammenarbeit im Netzwerk mit Kunden und Speditionspartnern sind entscheidend, um sich als Handelslogistiker in diesem volatilen Markt zu etablieren.
„Insgesamt nehmen die Lademengen zu, während sich gleichzeitig der verfügbare Laderaum weiter verknappt. Die planbare Lkw-Kapazität schrumpft. Viele der kleineren Unternehmen geben auf, ganze Flotten verschwinden vom Markt“, stellt Franz Neuner fest. Seine Beobachtungen werden durch das BIP, den Mautfahrleistungsindex oder die Mengen im Timocom-Barometer bestätigt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen, vor allem enge Zeitfenster an hochfrequentierten Rampen fordern Prozesse immer mehr heraus. Die BTK begegnet dieser Entwicklung mit einem noch durchgängigeren Datenfluss, datenbasiertem Handeln und verlässlichen, kooperativen Netzwerken.









